Auszahlungen einrichten
Stripe-Onboarding für deine Verkaufsidentität, wer das Geld bekommt, was vor dem Veröffentlichen fertig sein muss und wann ausgezahlt wird.
Nur im Web
cori Tickets läuft im Browser unter tickets.cori.music. Es gibt dafür keine eigene App. Die cori-App verlinkt dorthin und öffnet den Shop im Browser.
Damit aus verkauften Tickets Geld auf einem Konto wird, braucht cori Tickets ein Stripe-Onboarding für deine Verkaufsidentität. Das ist der einzige Schritt, den du nicht überspringen kannst: Ohne abgeschlossene Auszahlungseinrichtung bleibt der Veröffentlichen-Button gesperrt. Dieser Artikel zeigt, was Stripe von dir wissen will, wer am Ende das Geld bekommt und wann es ankommt.
Du brauchst eine Verkaufsidentität. Die legst du beim Erstellen deiner ersten Veranstaltung an (siehe Eine Veranstaltung erstellen). Und du brauchst die Bank- und Geschäftsdaten der Person oder Organisation, die verkauft: IBAN, Adresse, Steuernummer und eine vertretungsberechtigte Person. Halte sie bereit, das Onboarding fragt danach.
Wer bekommt das Geld?
Immer die Verkaufsidentität, unter der die Veranstaltung läuft, nicht du persönlich, nur weil du die Veranstaltung angelegt hast. Gehört die Identität einem Chor, geht das Geld an das Konto, das für diesen Chor hinterlegt wurde; gehört sie dir, an deins.
Du richtest die Auszahlungen einmal pro Verkaufsidentität ein, egal wie viele Veranstaltungen darunter laufen. Umgekehrt heißt das auch: Legst du eine zweite Verkaufsidentität an, ist deren Onboarding ein komplett neuer Vorgang.
cori sieht deine Bankdaten nie. Sie werden direkt von Stripe erhoben und dort gespeichert; cori kennt nur den Status („Zahlungen aktiviert“ / „Auszahlungen aktiviert“). Und cori hält dein Geld nicht: Die Zahlungen laufen direkt auf dein Stripe-Konto, coris Gebühr wird pro Bestellung einbehalten.
So richtest du die Auszahlungen ein
Öffne deine Veranstaltung und wähle den Bereich Auszahlungen („Auszahlungen & Bankdaten“). Die Einrichtung ist nur von hier aus erreichbar. Unter Einstellungen findest du nur Sprache und Konto-E-Mail.
Der Button oben heißt je nach Stand „Auszahlungen einrichten“, „Stripe-Onboarding fortsetzen“ oder, wenn schon alles läuft, „Bank- & Geschäftsdaten verwalten“. Er öffnet das von Stripe gehostete Onboarding.
Stripe fragt Bankkonto und Geschäftsdaten ab: „Adresse, Steuernummer, vertretungsberechtigte Person“. Du legst dabei kein Stripe-Passwort an und brauchst später keinen Stripe-Login: Alles, was du danach noch brauchst, ist in cori Tickets eingebettet.
Am Ende schickt Stripe dich zurück. cori zeigt kurz „Stripe-Einrichtung wird abgeschlossen…“ und bringt dich dann auf Deine Veranstaltungen. Öffne von dort deine Veranstaltung wieder.
Die Prüfung läuft bei Stripe teils asynchron weiter, deshalb kann „Auszahlungen deaktiviert“ noch kurz stehen bleiben. cori fragt den Status danach etwa eine halbe Minute lang automatisch nach; mit dem Aktualisieren-Symbol neben den Status-Chips fragst du selbst nach.
Oben stehen zwei Zustände: „Zahlungen aktiviert“ (Stripe nimmt Geld von Käufern an) und „Auszahlungen aktiviert“ (Stripe zahlt an deine Bank aus). Erst wenn der zweite grün ist, kannst du veröffentlichen.
Brichst du das Onboarding ab und kommst später zurück, kann der Link abgelaufen sein. cori zeigt dann „Dein Einrichtungslink ist abgelaufen — zurück zum Dashboard…“ und bringt dich zurück. Klicke den Button einfach erneut, das erzeugt einen frischen Link. Deine bisherigen Angaben bei Stripe bleiben erhalten.
Was vor dem Veröffentlichen fertig sein muss
Die Übersicht der Veranstaltung zeigt unter „Bevor du veröffentlichst“ eine Checkliste mit vier Punkten:
- „Titel & Datum der Veranstaltung festgelegt“
- „Mindestens eine Ticketkategorie hinzufügen“
- „Name & Adresse des Veranstalters hinzufügen“
- „Stripe-Auszahlungs-Onboarding abschließen“
Zwei davon sind harte Sperren, und sie verhalten sich unterschiedlich:
- Ohne abgeschlossenes Stripe-Onboarding ist der Veröffentlichen-Button ausgegraut. Der Tooltip sagt „Auszahlungen müssen zuerst eingerichtet werden — klicke, um Auszahlungen zu öffnen“, und ein Klick bringt dich genau dorthin. Auch am Server wird das geprüft: „Schließe das Stripe-Auszahlungs-Onboarding ab, bevor du kostenpflichtige Tickets veröffentlichst.“
- Ohne rechtlichen Namen und Adresse lässt sich klicken, aber es schlägt fehl. Der Server antwortet „Füge vor der Veröffentlichung deinen rechtlichen Namen und deine Adresse hinzu — Käufer müssen sehen, bei wem sie kaufen, bevor sie zahlen.“ mit dem Direktlink „Verkäuferangaben ergänzen“. Beides trägst du unter Steuer & Recht ein.
„Mindestens eine Ticketkategorie hinzufügen“ ist in der Checkliste nur ein Hinweis: Es gibt keine Sperre dafür. Du kannst eine Veranstaltung ohne einzige Ticketkategorie veröffentlichen, und Käufer landen dann auf einer Seite, auf der es nichts zu kaufen gibt. Hake den Punkt ab, bevor du veröffentlichst.
Wann das Geld kommt
Den Zeitpunkt bestimmt Stripe, nicht cori, und zwar pro Konto, abhängig von Land und Stripes eigener Risikoeinschätzung. Deshalb nennt cori dafür keine feste Zahl, sondern liest den echten Rhythmus deines Kontos aus und schreibt ihn hin, als Satz der Form „Stripe zahlt wöchentlich aus, immer <Wochentag>.“ und „Ein Verkauf wird <Anzahl> Tage nach der Zahlung des Käufers auszahlbar.“ Was dort bei dir steht, ist die verbindliche Auskunft; verlass dich auf keine Zahl, die du woanders gelesen hast.
Im selben Bereich stehen zwei Beträge:
- „Noch nicht auszahlbar“: „Verkäufe, die Stripe noch hält“.
- „Auszahlbereit“: „Geht mit der nächsten Auszahlung raus“.
Darunter listet cori die letzten 20 Auszahlungen mit Ankunftsdatum, Zielkonto, Status und Betrag. Über „Ganze Historie & Bankdaten“ öffnest du Stripes eigene Auszahlungsansicht direkt in cori Tickets. Dort änderst du auch Auszahlungsrhythmus und Bankverbindung.
Auch wenn du sie aus einer bestimmten Veranstaltung heraus öffnest: Es sind „Alle Auszahlungen dieser Verkäuferangaben — nicht nur für diese Veranstaltung“. Eine Auszahlung fasst zusammen, was in diesem Zeitraum eingegangen ist, quer über alle deine Veranstaltungen unter diesem Namen.
Solange das Onboarding nicht fertig ist, gibt es bei Stripe noch nichts zu lesen. cori zeigt dann schlicht „Die Auszahlungsdaten erscheinen, sobald das Stripe-Onboarding abgeschlossen ist.“ Das ist kein Fehler.
Wenn Stripe die Auszahlungen pausiert
Fehlen Stripe später Angaben oder Nachweise, kann es die Auszahlungen anhalten. In der Übersicht erscheint dann: „Stripe hat die Auszahlungen für dieses Konto pausiert — öffne Auszahlungen, um deine Daten zu prüfen.“ Die Tickets werden weiter verkauft, das Geld sammelt sich nur an, bis du die offenen Punkte bei Stripe erledigt hast.
Und weiter?
- Was cori pro Ticket nimmt und wer sie zahlt: Gebühren und Steuern
- Kategorien anlegen, damit es etwas zu kaufen gibt: Ticketkategorien und Preise
- Die Veranstaltung überhaupt erst anlegen: Eine Veranstaltung erstellen
- Was cori Tickets ist: Was ist cori Tickets?
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