Ticketkategorien und Preise
Kategorien und Tarife in cori Tickets anlegen: Preis, Kontingent, Höchstmenge pro Bestellung, Farbe, und wann sich eine Kategorie noch löschen lässt.
Nur im Web
cori Tickets läuft im Browser unter tickets.cori.music. Es gibt dafür keine eigene App. Die cori-App verlinkt dorthin und öffnet den Shop im Browser.
Eine Ticketkategorie ist eine Art von Ticket, die du verkaufst, „ein Name und ein Preis, wie ‚Standard‘ oder ‚Ermäßigt‘“. Ohne mindestens eine Kategorie gibt es im Shop nichts zu kaufen. Innerhalb einer Kategorie kannst du zusätzlich Tarife anlegen: gleiche Kategorie, gleicher Platz, nur ein anderer Preis.
In der Veranstaltung unter Kategorien & Sitzplätze. Bearbeiten darf das jede Person im Team der Veranstaltung. Kategorien anzulegen kostet nichts und ist jederzeit möglich, auch nach dem Veröffentlichen.
Kategorie oder Tarif?
Der Unterschied entscheidet, wie deine Ticketauswahl im Shop aussieht.
- Kategorie: trennt, was jemand kauft. Sie hat eine eigene Farbe, ein eigenes Kontingent und eine eigene Höchstmenge pro Bestellung. Bei Sitzplatzreservierung markiert ihre Farbe die Plätze auf dem Plan. Beispiele: „Parkett“, „Rang“, „Stehplatz“.
- Tarif: trennt, wer kauft. Alle Tarife einer Kategorie meinen denselben Platz, nur zu einem anderen Preis. „Käufer wählen für jedes Ticket dieser Kategorie einen davon aus.“ Beispiele: „Ermäßigt“, „Schüler“, „Kind“.
Als Faustregel: Andere Plätze oder ein anderes Kontingent → neue Kategorie. Gleicher Platz, kleinerer Preis → neuer Tarif.
Eine Kategorie anlegen
Unter Kategorien & Sitzplätze auf „Kategorie hinzufügen“ klicken. Beim ersten Mal heißt der Button „Erste Kategorie hinzufügen“.
Beides ist Pflicht. Für den Namen bietet cori Vorschlagschips an (Standard, Ermäßigt, Schüler, Kind, Mitglied, VIP), von denen nur die noch ungenutzten erscheinen. Zwei Kategorien derselben Veranstaltung dürfen nicht gleich heißen („Diese Veranstaltung hat bereits eine Kategorie mit diesem Namen.“).
Oben im Dialog steht dauerhaft, was der Käufer zahlt und was bei dir ankommt: der Betrag groß und darunter „Käufer zahlt · du erhältst <Betrag>“. Der zweite Wert ist der Betrag nach Abzug von coris Gebühr und der Zahlungsgebühr.
Über „Ermäßigten Tarif hinzufügen“ legst du weitere Preise innerhalb derselben Kategorie an. Jeder braucht einen eigenen Namen und Betrag; zwei Tarife derselben Kategorie dürfen nicht gleich heißen.
Das Ausweis-Symbol daneben schaltet „Nachweis am Einlass verlangen“ ein. Ist es aktiv, wird das Einlasspersonal gebeten, den Ausweis zu prüfen, und der Käufer sieht im Shop den Hinweis „Nachweis der Berechtigung mitbringen“. Es hält niemanden vom Kauf ab, es ist ein Hinweis, keine Sperre.
Die Farbe „kennzeichnet die Sitzplätze dieser Kategorie im Plan und ihre Tickets im Shop“. Greifst du zu einer bereits vergebenen Farbe, warnt cori: Käufer können die Kategorien dann im Plan nicht auseinanderhalten.
Fertig. Die Kategorie erscheint sofort in der Liste und im Shop, sobald die Veranstaltung veröffentlicht ist.
„Weitere Optionen“: Kontingent, Höchstmenge, Gebühr
Die drei selteneren Einstellungen liegen hinter „Weitere Optionen“. Bearbeitest du eine Kategorie, die eine davon nutzt, ist der Bereich schon aufgeklappt.
Verkaufsmenge begrenzen (Kontingent)
Der Schalter „Verkaufsmenge begrenzen“ deckelt, wie viele Tickets dieser Kategorie insgesamt verkauft werden. Bleibt er aus, verkaufst du unbegrenzt viele, die Liste zeigt dann „<n> verkauft · unbegrenzt“ statt „<n> von <m> verkauft“.
Sind schon 40 Tickets weg, lässt sich das Kontingent nicht auf 30 senken, weder in der Oberfläche („Mindestens 40 — so viele sind bereits verkauft.“) noch am Server. Nach oben ist es jederzeit änderbar. Willst du eine Kategorie schließen, ohne etwas zurückzunehmen, setze das Kontingent genau auf die verkaufte Menge: Sie gilt dann sofort als ausverkauft.
Das Kontingent gilt pro Kategorie, nicht pro Tarif. Verkaufst du in einer Kategorie mit 100 Tickets auch einen ermäßigten Tarif, teilen sich beide Tarife diese 100. Du kannst über den Dialog nicht festlegen, dass höchstens 20 davon ermäßigt sein dürfen.
Bei Sitzplatzreservierung zählt ohnehin der Sitzplan: Die Kapazität ist die Zahl der gezeichneten Plätze, nicht die Summe der Kontingente.
Maximum pro Bestellung
„Die maximale Anzahl dieser Kategorie, die ein Käufer in einer einzigen Bestellung nehmen darf.“ Leer heißt kein Limit. Der Käufer sieht den Hinweis „Max. <n> pro Bestellung“ direkt am Ticket, und bei mehreren Tarifen „Max. <n> pro Bestellung, über alle Tarife“. Das Limit gilt also für die Kategorie insgesamt, nicht je Tarif.
Es wird auch serverseitig geprüft, über den ganzen Warenkorb hinweg. Es ist eine Grenze pro Bestellung, kein Gesamtlimit pro Person: Wer zweimal bestellt, bekommt zweimal das Maximum.
Wer zahlt coris Gebühr
Standardmäßig steht hier „Meine Voreinstellung verwenden“, also die Einstellung deiner Verkaufsidentität. Pro Kategorie kannst du sie auf „Ich übernehme sie“ oder „Käufer zahlt sie“ umstellen. Was das für den Endbetrag bedeutet, steht in Gebühren und Steuern.
Wenn eine Kategorie ausverkauft ist
Sobald das Kontingent erreicht ist, trägt die Kategorie in deiner Liste das rote Etikett „Ausverkauft“. Im Shop bleibt sie sichtbar, aber die Plus-Schaltfläche ist deaktiviert und der Zähler steht bei „0 übrig“, es gibt keine Warteliste und keine Benachrichtigung.
Beim Prüfen der Verfügbarkeit rechnet cori laufende Reservierungen aus fremden Warenkörben mit ein. Deshalb kann eine Bestellung mit „Only <n> left for <Kategorie>“ scheitern, obwohl deine Liste noch freie Tickets zeigt. Bricht der andere Käufer ab, werden sie wieder frei.
Willst du nachlegen, erhöhe einfach das Kontingent. Schon verkaufte Tickets bleiben davon unberührt.
Preise ändern
Preisänderungen wirken nur auf künftige Verkäufe. Wer schon gekauft hat, behält seinen Preis; er steht fest auf der ausgestellten Rechnung. Es gibt keine nachträgliche Anpassung und keine automatische Teilerstattung.
Eine Kategorie oder einen Tarif löschen
- Eine Kategorie mit verkauften Tickets lässt sich nicht löschen. Der Papierkorb ist ausgegraut („Eine Kategorie mit verkauften Tickets kann nicht gelöscht werden“), und der Server lehnt es ebenfalls ab.
- Ein Tarif mit verkauften Tickets lässt sich nicht entfernen. Der Papierkorb daneben zeigt „<n> verkauft — kann nicht entfernt werden“.
- Der letzte Tarif einer Kategorie kann nicht weg: ohne ihn wäre die Kategorie unverkäuflich.
Ist noch nichts verkauft, fragt cori nach: „Kategorie löschen? — ‚<Name>‘ wird aus dem Shop entfernt.“
Hängen an der Kategorie noch Sitzplätze oder Bereiche im Sitzplan, schlägt das Löschen fehl, auch wenn der Bestätigungstext etwas anderes nahelegt. Der Dialog zeigt dann eine englische Fehlermeldung („This category is still assigned to seats in the seat map. Reassign or remove those seats first.“). Weise die betroffenen Plätze im Sitzplan zuerst einer anderen Kategorie zu oder lösche sie. Danach lässt sich die Kategorie entfernen.
Brauchst du eine Kategorie nur vorübergehend nicht, ist das Kontingent das mildere Mittel: auf die bereits verkaufte Menge setzen, statt zu löschen.
Und weiter?
- Wer die Gebühr trägt und was der Käufer zahlt: Gebühren und Steuern
- Rabatte für einzelne Gruppen: Rabattcodes
- Damit du überhaupt veröffentlichen kannst: Auszahlungen einrichten
- Die Veranstaltung anlegen: Eine Veranstaltung erstellen
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