Einlass mit dem Ticket-Scanner
Scanner-Links an dein Einlasspersonal geben, den Scanner aufs Handy installieren, offline scannen, und was bei einem doppelt gescannten Ticket zu tun ist.
Nur im Web
Der Ticket-Scanner ist eine Web-App unter tickets.cori.music/scan, keine App aus dem App Store. Sie läuft in jedem Handy-Browser und lässt sich zum Offline-Betrieb auf den Startbildschirm legen.
Am Konzertabend scannt dein Einlasspersonal die QR-Codes auf den Tickets. Dafür braucht niemand ein cori-Konto und niemand eine App aus dem Store: Du verschickst einen Scanner-Link, der im Browser eines beliebigen Handys aufgeht und nach der Veranstaltung von selbst aufhört zu funktionieren.
Jedes Scanner-Handy muss einmal mit Internet geöffnet werden, bevor die Türen aufgehen. Erst diese erste Synchronisierung lädt die Gästeliste aufs Gerät. Ohne sie kann der Scanner offline gar nichts prüfen.
Einen Scanner-Link erstellen
Öffne die Veranstaltung und wechsle links zu Einlassscanner.
Zum Beispiel „Haupteingang“ oder „Seiteneingang“. Der Name erscheint im Scanner und wird bei jedem Check-in mitgespeichert. So kannst du hinterher Eingänge auseinanderhalten. Gib jedem Eingang seinen eigenen Link.
cori zeigt den fertigen Link genau einmal: „Teile diesen Link jetzt — er wird nicht noch einmal angezeigt.“ Nutze Link kopieren oder Mit deinem Einlasspersonal teilen und schick ihn direkt weg.
Wer den Link hat, kann Tickets dieser Veranstaltung einchecken, ohne Konto, ohne Passwort. Schick ihn nur an Leute, die wirklich am Einlass stehen, und poste ihn nirgends öffentlich. cori zeigt ihn absichtlich nur einmal an; danach lässt er sich nicht mehr auslesen, nur noch widerrufen.
In der Liste siehst du zu jedem Link seinen Zustand (Aktiv, Abgelaufen oder Widerrufen), bis wann er gilt und wann er zuletzt verwendet wurde. Ist ein Handy verloren gegangen oder eine Helferin doch nicht dabei, widerrufst du genau diesen einen Link; die anderen laufen weiter.
Ein Scanner-Link gilt standardmäßig bis 12 Stunden nach dem Ende der Veranstaltung. Ein weitergeleiteter Link ist am nächsten Morgen also tot, auch wenn du nichts tust.
Was dein Einlasspersonal tun muss
Gib diese vier Sätze weiter, mehr ist es nicht:
Er geht in jedem Handy-Browser auf. Beim ersten Öffnen verschwindet der geheime Teil aus der Adresszeile und wird auf dem Handy gespeichert. Der Scanner funktioniert danach auch nach einem Neuladen, und ein Screenshot verrät den Link nicht mehr.
Am besten schon zu Hause oder draußen vor der Halle. Der Scanner zeigt „Bereit für die Offline-Nutzung — N Tickets sind auf diesem Handy gespeichert“, sobald er fertig ist.
Über den Knopf Für Offline-Nutzung installieren landet der Scanner als eigenes Symbol auf dem Startbildschirm. Auf Android schlägt der Browser die Installation direkt vor; auf dem iPhone führt der Weg über Safari: Teilen → Zum Home-Bildschirm → Hinzufügen.
Fertig.
Eine installierte Web-App bekommt auf dem iPhone einen eigenen Datenspeicher, getrennt von Safari. Beim ersten Öffnen des neuen Symbols fragt der Scanner deshalb noch einmal nach dem Link. Kopiere einfach denselben Link hinein. Und: Nur Safari kann auf dem iPhone zum Startbildschirm hinzufügen, Chrome und Firefox dort nicht.
Die vier Farben
Der Scanner antwortet auf jeden Code mit einer Farbe. Sag deinem Personal, was sie bedeuten:
Das ist die ganze Schulung. Alles Weitere steht im Scanner selbst unter „So funktioniert das Offline-Scannen“.
| Farbe | Anzeige | Was sie bedeutet | Was zu tun ist |
|---|---|---|---|
| Grün | Gültig – eingelassen | Gültiges Ticket, gerade eingecheckt | Einlassen |
| Blau | Bereits verwendet | Dieser Code wurde schon eingecheckt | Nicht einlassen, nachfragen (siehe unten) |
| Gelb | Nicht verifizierbar | Offline, und der Code steht nicht in der heruntergeladenen Liste | Du entscheidest |
| Rot | Ungültig | Kein Ticket dieser Veranstaltung, oder die Bestellung ist nicht bezahlt | Nicht einlassen |
Unter Details zeigt der Scanner zum letzten Ticket Tickettyp, Tarif, Name des Inhabers und Bereich/Reihe/Sitzplatz sowie den Hinweis, wenn ein ermäßigter Tarif einen Nachweis verlangt. Käufer-E-Mail und Bestellnummer sieht das Einlasspersonal bewusst nicht.
Ein doppelt gescanntes Ticket
Blau heißt: Dieser Code wurde bereits eingecheckt. Der Scanner sagt dem Personal absichtlich nicht, an welchem Eingang und wann. Das gehört in deine Nachbereitung, nicht in ein Gespräch in der Schlange.
Möglich ist beides: ein weitergeleitetes oder mehrfach ausgedrucktes Ticket, oder jemand aus derselben Gruppe hat den Code schon vorgezeigt. Ihr entscheidet vor Ort. Der Scanner selbst lässt den Code kein zweites Mal durch: nur der erste Scan gewinnt, auch wenn zwei Eingänge im selben Moment scannen.
Bricht die Verbindung genau während eines Scans ab, kann es passieren, dass die Antwort verloren geht, der Check-in aber angekommen ist. Das erkennt cori Tickets und meldet den Vorgang später als den eigenen Erfolg, nicht als Doppelscan. Dein Personal muss nichts dafür tun.
Ohne Netz
Am Einlass ist Funkloch der Normalfall, nicht die Ausnahme. Der Scanner ist dafür gebaut:
- Die Gästeliste liegt auf dem Handy. Jedes bezahlte Ticket der Veranstaltung wird heruntergeladen und, solange Verbindung besteht, alle 20 Sekunden aktualisiert. Gespeichert werden nur Einweg-Fingerabdrücke der Codes, nie die Codes selbst. Ein verlorenes Handy taugt nicht zum Fälschen.
- Offline wird gegen diese Liste geprüft und der Check-in auf dem Gerät gemerkt.
- Die Warteschlange leert sich von selbst, sobald die Verbindung zurück ist. Der Zähler in der Kopfzeile zeigt, was noch aussteht; die ↻-Taste erzwingt eine Synchronisierung.
- Auch online wartet der Scanner höchstens gut eine Sekunde auf den Server und entscheidet dann offline weiter. Ein zähes Netz lässt die Schlange also nicht stehen.
Wo offline die Grenzen sind
Sei hier ehrlich zu deinem Team, es sind zwei echte Einschränkungen:
„Bereits verwendet“ weiß offline nur von Scans, die auf diesem Gerät gemacht wurden. Ein Ticket, das gerade am anderen Eingang durchgelassen wurde, kommt hier offline als grün durch. Das fällt erst auf, wenn beide Geräte wieder online sind. Mit mehreren Eingängen ohne Empfang ist ein doppelt genutztes Ticket also möglich.
Ein Code, der offline nicht in der Liste steht, wurde höchstwahrscheinlich erst nach der letzten Synchronisierung gekauft. Bestätigen kann der Scanner das nicht. Die Entscheidung liegt beim Einlasspersonal, und der Scan wird mit dem Rest hochgeladen. Faustregel: Sieht das Ticket plausibel aus und ist die letzte Synchronisierung eine Weile her, einlassen und hinterher prüfen.
Konflikte nach dem Synchronisieren
Sobald die Warteschlange hochgeladen ist, meldet der Scanner, was der Server anders gesehen hat: „N Offline-Scans sind beim Synchronisieren in Konflikt geraten (bereits verwendet oder ungültig). Am Einlass prüfen.“ Der Server entscheidet, wer zuerst war, und nichts geht stillschweigend verloren. Sieh dir diese Meldung noch am Abend an, nicht erst am nächsten Tag.
Wenn die Kamera nicht will
Der Scanner sagt meistens selbst, woran es liegt:
- „Der Kamerazugriff wurde blockiert.“ In den Browsereinstellungen erlauben und neu laden.
- „Die Kamera funktioniert nur über eine sichere (https://) Verbindung.“ Der Link wurde verändert. Nimm den Originallink.
- „Die Kamera wird von einer anderen App oder einem anderen Tab verwendet.“ Andere App schließen, neu laden.
Über Kamera auswählen wechselst du zwischen Rück- und Frontkamera; die Rückkamera ist die richtige.
Nimm die Einlassliste als CSV mit an die Tür (unter Bestellungen & Tickets). Wenn ein Handy ausfällt, hakst du Gäste darauf ab. Wie das geht, steht in Bestellungen im Blick behalten.
Und weiter?
- Listen und Exporte für den Abend: Bestellungen im Blick behalten
- Warum ein Ticket rot ist: Erstattungen und Freikarten
- Vor dem Verkaufsstart: Veranstaltung veröffentlichen und teilen
- Was der Gast in der Hand hält: Tickets wiederfinden
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