Bestellungen im Blick behalten
Wo du in cori Tickets siehst, was verkauft ist: Kennzahlen, die Bestellliste, Tickets erneut zusenden, die drei CSV-Exporte, und wie Rechnungen entstehen.
Nur im Web
cori Tickets läuft im Browser unter tickets.cori.music. Es gibt dafür keine eigene App. Die cori-App verlinkt dorthin und öffnet den Shop im Browser.
Sobald der Verkauf läuft, ist Bestellungen & Tickets die Seite, auf der du lebst: Wer hat gekauft, wie viel ist noch frei, welcher Platz ist belegt, und die Listen, die du am Konzertabend brauchst.
Jeder, der diese Veranstaltung verwalten darf: die Verkaufsidentität selbst und alle, die unter Team & Zugriff zur Veranstaltung gehören. Der Zugriff ist eine Momentaufnahme aus der Zeit der Erstellung. Wer den Chor später verlässt, behält ihn, bis du ihn dort entfernst.
Die vier Kennzahlen
Ganz oben in der Übersicht stehen vier Kacheln:
- Verkaufte Tickets: die Summe über alle Kategorien
- Verfügbar: was noch übrig ist. Darunter steht, wovon: „von N Sitzplätzen“ bei einem Sitzplan, sonst „von N insgesamt“. Hat mindestens eine Kategorie kein Kontingent, steht hier ∞ und „Unbegrenzte Kategorien“.
- Bruttoumsatz: was Käufer insgesamt gezahlt haben, nicht deine Auszahlung
- Bezahlte Bestellungen
Die Kachel zeigt, was die Käufer bezahlt haben. Was davon bei dir ankommt, hängt von coris Gebühr und von Stripes Anteil ab, siehe Gebühren und Steuern und Auszahlungen einrichten.
Die Bestellliste
Unter Bestellungen & Tickets steht im Kasten „Bestellungen“ eine Zeile pro Bestellung mit vier Spalten: Käufer (die E-Mail-Adresse), Status, Gesamt und Aufgegeben. Weiter oben, im Kasten „Einlasskontrolle“, fassen drei kleine Chips zusammen, wie viele Bestellungen bezahlt sind, wie viele Tickets ausgestellt wurden und wie viele Bestellungen es insgesamt gibt.
Diese Status gibt es:
| Status | Bedeutung |
|---|---|
pending | Angefangen, aber nicht bezahlt. Belegt noch kurz Kontingent, verfällt dann. |
paid | Bezahlt. Tickets sind ausgestellt und scannen am Einlass. |
refunded | Erstattet. Die Plätze sind zurück im Verkauf, die Tickets scannen nicht mehr. |
disputed | Rückbuchung durch den Käufer. Die Tickets sind am Einlass sofort gesperrt. |
failed | Zahlung fehlgeschlagen. |
Bestellungen, die du selbst als Freikarte ausgestellt hast, tragen zusätzlich die Markierung Frei.
Eine Bestellung aufklappen
Ein Klick auf eine Zeile klappt sie auf und zeigt, was tatsächlich in der Bestellung steckt:
- jedes einzelne Ticket mit seinem Scan-Code, der Ticketkategorie, dem Namen des Inhabers (sofern erfasst) und dem Platz in der Form „Bereich · Reihe-Nummer“
- ob und wann ein Ticket am Einlass eingecheckt wurde, die schnellste Antwort auf „ist die Gruppe schon drin?“
- der Zeitpunkt der Zahlung und ein eventuell gewährter Rabatt
Damit beantwortest du die üblichen Rückfragen direkt in der Liste; für Suchen, Filtern und Sortieren über viele Bestellungen hinweg ist der CSV-Export weiter unten weiterhin das bessere Werkzeug.
Was du an einer Bestellung tun kannst
Am Zeilenende liegen die Aktionen:
- Tickets erneut per E-Mail senden: nur bei bezahlten Bestellungen („Nur bezahlte Bestellungen haben Tickets zum Versenden“). Verschickt Bestätigung und Ticket-PDFs noch einmal an dieselbe Adresse; an der Bestellung ändert sich nichts und die Codes bleiben dieselben. Der beste erste Griff, wenn jemand meldet, die Mail sei nicht angekommen.
- Bestellung erstatten: mit Sicherheitsabfrage, und nur dort angeboten, wo tatsächlich etwas zu erstatten ist. Was dabei mit Geld, Ticket und Platz passiert, steht in Erstattungen und Freikarten.
Rechts oben aktualisiert ein Knopf Bestellungen und Sitzplatzstatus. Die Liste lädt sich nicht von selbst nach.
Die Belegung auf dem Plan
Bei einer Veranstaltung mit Sitzplan steht auf derselben Seite der Kasten „Sitzplan — belegte Plätze“: der Saal mit farbigen Zählern für verkauft, reserviert und frei. „Reserviert“ sind Plätze, die gerade jemand im Bezahlvorgang hat. Die kommen von selbst zurück, wenn nicht bezahlt wird.
Die drei Exporte
Alle Exporte sind CSV und werden sofort heruntergeladen; die Knöpfe stehen im Kasten „Einlasskontrolle“.
Eine Zeile pro ausgestelltem Ticket: Scan-Code, Bereich, Reihe, Platz, Preiskategorie, Tarif, ob ein Nachweis nötig ist, Preis, Käufer-E-Mail, Bestellnummer, Status und Check-in-Zeitpunkt. Das ist die Liste, mit der du Gäste notfalls auf Papier abhakst.
Nur bei Veranstaltungen mit Sitzplan. Das vollständige Platzinventar mit Status verfügbar / reserviert / verkauft, gedacht für externe Scan-Systeme, nicht für den Einlass per Hand.
Erscheint nur, wenn du „Abholung an der Abendkasse“ als Zustellart anbietest. Jedes Ticket, das ein
Käufer zur Abholung gewählt hat, zum Ausdrucken und Bereitlegen. Die Spalte collected zeigt, was
schon eingecheckt ist.
Der Export „Einlassliste“ nimmt jedes Ticket der Veranstaltung mit, unabhängig vom Zustand der
Bestellung. Ob eine Zeile gültig ist, steht in der Spalte status. Verlass dich beim Abhaken auf
Papier auf diese Spalte und nicht darauf, dass jede Zeile bezahlt ist.
cori Tickets entschärft Zellen, die mit =, +, - oder @ beginnen, damit Namen, die Käufer
selbst eingetippt haben, in Excel oder Google Sheets keine Formel auslösen. Du siehst deshalb
gelegentlich ein vorangestelltes Apostroph. Das ist Absicht und wird beim Anzeigen nicht
mitgedruckt.
Rechnungen
Für jede bezahlte Bestellung mit einem Betrag über null erstellt cori Tickets automatisch eine Rechnung, in deinem Namen, mit den Angaben aus Steuer & Recht, und mit einer lückenlos fortlaufenden Nummer pro Verkaufsidentität. Der Käufer bekommt sie als PDF im Anhang derselben E-Mail wie seine Tickets.
Bestellungen ohne Betrag werden nicht berechnet: Freikarten und Bestellungen, die durch einen Gutscheincode auf null fallen, bekommen keine Rechnung.
Deine Rechnungen herunterladen
Deine ausgestellten Rechnungen findest du gesammelt unter Steuer & Recht im Abschnitt „Steuer, Rechnung & Recht“, dort, wo du auch deine Verkäuferangaben pflegst. Du kannst:
- eine einzelne Rechnung als PDF herunterladen, byte-gleich mit der Datei, die der Käufer bekommen hat
- alle Rechnungen der Veranstaltung als ein einziges Sammel-PDF ziehen, das, was deine Buchhaltung am Jahresende will
Die Rechnungsnummern laufen fortlaufend und ohne Lücken pro Verkaufsidentität, nicht pro Veranstaltung. Verkaufst du unter derselben Identität mehrere Konzerte, verzahnen sich deren Nummern also; das Sammel-PDF einer einzelnen Veranstaltung enthält dann bewusst nicht jede Nummer der Reihe.
Was auf der Rechnung steht (Bruttopreise, Umsatzsteuerausweis, deine Verkäuferangaben), beschreibt Gebühren und Steuern. cori berät dich steuerlich nicht; was darüber hinaus gilt, steht in der Veranstaltervereinbarung.
Und weiter?
- Plätze verschenken oder Geld zurückgeben: Erstattungen und Freikarten
- Am Konzertabend: Einlass mit dem Ticket-Scanner
- Wann das Geld kommt: Auszahlungen einrichten
- Was der Käufer erlebt: Tickets kaufen und Tickets wiederfinden
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