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Rabattcodes

Gutscheincodes in cori Tickets anlegen und begrenzen, und was ein Rabatt für coris Gebühr und deine Auszahlung bedeutet.
Nur im Web

cori Tickets läuft im Browser unter tickets.cori.music. Es gibt dafür keine eigene App. Die cori-App verlinkt dorthin und öffnet den Shop im Browser.


Mit einem Gutscheincode gibst du einer bestimmten Gruppe einen günstigeren Preis, ohne eine eigene Ticketkategorie dafür anzulegen: Frühbucher, Fördermitglieder, ein Presserabatt. Der Käufer tippt den Code an der Kasse ein, der Rabatt wird vom Ticketpreis abgezogen. Wichtig, und deshalb steht es gleich oben: den Rabatt trägst du allein.

Der Rabatt geht nicht von coris Gebühr ab

cori rechnet seine Gebühr immer auf den ungerabatteten Ticketpreis. Ein Code über 25 % senkt also den Betrag, den der Käufer zahlt, und die Gebühr bleibt dieselbe. Die Differenz kommt vollständig aus deinem Anteil. Im Bereich Gutscheincodes steht es genauso: „Du trägst den Rabatt — die Gebühr von cori bleibt gleich“.

Einen Code anlegen

1
„Gutscheincodes“ öffnen

In der Veranstaltung den Bereich Gutscheincodes wählen und auf „Erstelle deinen ersten Gutscheincode“ beziehungsweise „Gutscheincode hinzufügen“ klicken.

2
Code eintippen

Erlaubt sind 3 bis 32 Zeichen: Buchstaben, Ziffern, Bindestrich und Unterstrich. cori wandelt die Eingabe automatisch in Großbuchstaben um, zum Beispiel SOMMER25. Beim Einlösen spielen Groß- und Kleinschreibung und umgebende Leerzeichen keine Rolle.

Derselbe Code darf innerhalb einer Veranstaltung nur einmal existieren („Dieser Code existiert bereits für diese Veranstaltung“). Zwischen verschiedenen Veranstaltungen ist er wiederverwendbar, denn ein Code gilt immer nur für die Veranstaltung, in der du ihn angelegt hast.

3
Rabatt festlegen

Zwei Arten:

  • Prozentual: eine ganze Zahl von 1 bis 100.
  • Fester Betrag: ein Betrag in Euro, mindestens 1 Cent.

Ein fester Betrag, der größer ist als die Bestellung, wird auf den Bestellwert gedeckelt; die Bestellung wird nie negativ.

4
Begrenzen (optional)
  • „Einlöselimit“: wie oft der Code insgesamt eingelöst werden darf. Leer bedeutet unbegrenzt.
  • „Läuft ab“: Datum und Uhrzeit. Leer bedeutet nie.
5
„Code hinzufügen“

Der Code erscheint sofort in der Tabelle und ist ab dem Moment einlösbar.

Die Übersicht lesen

Die Tabelle zeigt pro Code: Code, Rabatt („25% Rabatt“ oder „5,00 € Rabatt“), Verwendet (als „3 / 50“ bei Limit, sonst nur die Zahl), Läuft ab (oder „Nie“), einen Schalter Aktiv und den Papierkorb.

Eine Einlösung wird erst bei Bezahlung gezählt

„Ein Code wird erst gezählt, sobald die Bestellung tatsächlich bezahlt ist.“ Ein abgebrochener Kaufvorgang verbraucht also keine Einlösung, und ein Limit kann nicht durch liegengebliebene Warenkörbe blockiert werden.

Ändern, deaktivieren, löschen

  • Sofort abschalten: den Schalter unter „Aktiv“ ausschalten. Der Code bleibt in der Liste, Käufer bekommen aber die Auskunft, dass er nicht mehr aktiv ist. Das ist der schnellste Weg, eine Aktion zu beenden.
  • Limit erhöhen: jederzeit möglich. Senken nur bis zur bereits eingelösten Menge. Darunter lehnt der Server ab („This code has already been redeemed <n> times — the limit cannot be lower.“).
  • Löschen: nur, solange der Code nie verwendet wurde. Danach ist der Papierkorb ausgegraut: „Verwendete Codes können nur deaktiviert werden“. So bleibt bei alten Bestellungen nachvollziehbar, welcher Code angewendet wurde.

Was der Käufer sieht

An der Kasse gibt es das aufklappbare Feld „Hast du einen Gutscheincode?“. Nach dem Anwenden steht dort „Code <CODE> angewendet“, und in der Bestellübersicht erscheint zwischen „Zwischensumme“ und „Gesamt“ die Zeile „Rabatt“. Auf der Rechnung steht der Rabatt als eigene Position, inklusive Code und Höhe.

Passt der Code nicht, sagt cori auch warum: nicht gültig für diese Veranstaltung, nicht mehr aktiv, abgelaufen oder vollständig eingelöst.

Ändert der Käufer die Auswahl, muss der Code neu angewendet werden

Legt jemand nach dem Einlösen noch ein Ticket dazu, weist cori darauf hin: „Deine Auswahl hat sich geändert – wende <CODE> erneut an, um den Rabatt zu behalten.“ Der Rabatt wird dann auf die neue Auswahl gerechnet.

Was ein Rabatt mit deiner Auszahlung macht

Hier lohnt sich das Rechnen, bevor du einen Code veröffentlichst. Beispiel: ein Ticket für 20 €, Gebühr übernimmst du selbst.

Ohne Code25 % Rabatt90 % Rabatt
Käufer zahlt20,00 €15,00 €2,00 €
coris Gebühr (auf 20 €)1,50 €1,50 €1,50 €
Du erhältst18,50 €13,50 €0,50 €

Die Gebühr bleibt in allen drei Spalten gleich, weil sie am ursprünglichen Preis hängt. Bei einem sehr hohen Rabatt kann sie deshalb fast den ganzen Betrag aufbrauchen, den der Käufer bezahlt hat.

Zwei Grenzen, die dich schützen (teilweise)
  • Du zahlst nie drauf. coris Gebühr kann den Betrag, den der Käufer tatsächlich gezahlt hat, nicht übersteigen. Du kannst bei einem Rabatt also nichts verlieren, aber es kann sein, dass praktisch nichts übrig bleibt.
  • Kleinbeträge werden zu 0 €. Rutscht der Endbetrag durch den Rabatt unter 50 Cent, macht cori die Bestellung ganz kostenlos, weil eine Zahlung darunter nicht ausführbar ist. Für eine kostenlose Bestellung fällt keine Gebühr an, dafür bekommst du auch nichts.

Gibst du coris Gebühr an die Käufer weiter, ändert ein Rabattcode daran nichts: Die Gebühr bleibt im Betrag des Käufers enthalten und wird nicht mitrabattiert. Auf der Rechnung stehen dann beide Zeilen nebeneinander: „Vorverkaufsgebühr“ und „Rabatt“.

Prüf die Zahl vorher selbst

Der Bereich Gutscheincodes rechnet dir nicht aus, was nach dem Rabatt übrig bleibt. Nimm die Zahl aus dem Kategorie-Dialog („Käufer zahlt · du erhältst …“) und zieh den geplanten Rabatt davon ab. Das ist dein Erlös pro Ticket. Bei knappen Kalkulationen ist eine eigene, günstigere Ticketkategorie oft die ehrlichere Lösung als ein hoher Rabattcode.

Und weiter?

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